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DIR Skills:
(GUE Fundamentals)
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V-Drill: rechtes Ventil betätigen
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Da es bei vielen Defekten auf eine schnelle und richtige Reaktion ankommt, lernt jeder DIR-Taucher, seine Ventile selber zu bedienen. Mit ein wenig Übung ist dies wesentlich schneller, und die Gefahr, das falsche Ventil zuzudrehen, ist deutlich geringer. Zusätzlich gibt einem diese Fähigkeit eine gewisse Sicherheit, da man sich nicht auf die richtigen Handgriffe des Tauchpartners verlassen muss.
Voraussetzung, um seine Ventile betätigen zu können, ist eine gute Beweglichkeit in seinem Anzug samt Unterzieher. Sind sie schlecht
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V-Drill: Brücke betätigen
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Gründe, die das Betätigen der Ventile erfordern, können Defekte, Vereisungen oder Fehlbedienungen sein. Einige Probleme können unter Wasser behoben werden, andere Probleme sind eventuell unter Wasser nicht lösbar und erfordern den Abbruch des Tauchgangs. Fast immer bleibt aber zumindest ein Automat und ein Tariersystem funktionsbereit. Die diversen Defekte, die an der Gasversorgung auftreten können, werden in GUE Tech- und Cave Kursen ausführlich behandelt, siehe Ventilmanagement.
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Der Klassiker zum Thema Fehlbedienung oder schlechter Buddy-Check ist das Springen ins Wasser mit geschlossenem Ventil und leerem Jacket (auf Tauchschiffen immer wieder gesehen). Erst auf dem Weg nach unten in 5m Tiefe merkt man, dass der Automat keine Luft liefert. Das Jacket geht natürlich auch nicht (wie auch - die Flasche ist ja zu), und guter Rat ist teuer. Der Buddy ist noch mit sich selbst beschäftigt und schon ein paar Meter tiefer... Wer sich sein Ventil jetzt selbst öffnen kann, ist klar im Vorteil (und hat hoffentlich daraus gelernt).
Automatenvereisung ist die häufigste Ursache, die das Schließen eines Ventils erforderlich macht. Die meisten Automaten blasen in diesem Fall unkontrolliert aus der Zweiten Stufe ab. Zwar kann man aus dem abblasenden Automaten noch atmen, jedoch leert sich die Flasche sehr schnell, und die vielen Blasen schränken die Sicht ein. In großer Tiefe kann eine Flasche so in wenigen Sekunden vollständig leer sein. Durch Schließen des entsprechenden Ventils hört das Abblasen auf und der Automat kann wieder auftauen. Da er nun keine Luft mehr liefert, muss für einige Minuten auf den Backup-Automaten gewechselt werden, der um den Hals hängt. Da DIR-Taucher im Normalfall aus dem primären Automaten am rechten Ventil atmen, muss bei einem Vereiser üblicherweise das rechte Ventil geschlossen werden. Die nicht benutzte primäre Zweite Stufe wird während dessen an den rechten D-Ring gehängt. Auch die Tauchpartner müssen natürlich informiert werden. Nach der Behebung des Problems muss anhand des verbliebenen Gasvorrats entschieden werden, ob der Tauchgang weitergeführt werden kann oder abgebrochen werden muss.
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Damit die Abläufe beim Auftreten eines Defekts sicher und schnell sitzen, wird in der DIR-Ausbildung der Valve-Drill geübt. Während des ganzen Ablaufs (natürlich auch vorher und nachher) müssen Position, Tarierung und Trim beibehalten werden. In der linken Hand wird die Lampe gehalten und zum Signalisieren benutzt. Während des gesamten Drills ist außerdem Augenkontakt zum Tauchpartner zu halten. Und so läuft der Valve-Drill ab:
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V-Drill: linkes Ventil betätigen
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Und so sieht das dann aus:
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Der Valve-Drill (1:41 Minuten, 9,7 MB)
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Neben dem Üben der Ventilbetätigung ist der Valve-Drill zu großen Teilen auch eine Tarierübung. Man muß sich auf den Ablauf konzentrieren und gleichzeitig Position, Trim und Tarierung halten. Und das ist am Anfang gar nicht so einfach. Mit ein wenig Übung klappt's dann aber wie am Schnürchen...
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