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DIR Ausrüstung:
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eine 0,8 l Aluminium-Argonflasche mit Automat und Schlauch am Backplate montiert
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Auch beim Tauchen mit Nitrox (Luft mit mehr als den normalen 21% Sauerstoffgehalt) kann ein separates Tariergas günstiger sein. Zum Beispiel dann, wenn einem beim Ausziehen eine Zigarettenkippe in den nitroxgetränkten Unterzieher geschnippt wird. Bei erhöhtem Sauerstoffgehalt läuft eine Verbrennung schneller ab. So ist schon bei 25% Sauerstoffgehalt die Verbrennungsgeschwindigkeit doppelt so hoch wie bei Luft, bei 35% Sauerstoffgehalt ist sie schon acht mal so hoch! Und Raucher gibt es unter Tauchern leider immer noch viel zu viele.
Noch besser als Luft ist Argon zur Belüftung des Trockis geeignet. Zum einen hat es eine deutlich schlechtere Wärmeleitfähigkeit und isoliert dadurch besser, zum anderen enthält es keinen Sauerstoff, und deswegen besteht keine Brandgefahr. Argon ist zwar etwas teurer als Luft, jedoch wesentlich billiger als Helium. Ob man den Unterschied zwischen Argon und Luft im Trocki wirklich merkt, ist umstritten. Unumstritten ist allerdings, dass Heliumgemische zur Trockibelüftung ungeeignet sind, da sie die Wärme zu gut leiten. Egal, ob man nun Luft oder Argon verwenden möchte, man braucht auf jeden Fall zusätzliche Ausrüstung, wenn man mit Heliumgemischen im Rückengerät taucht.
Die Flaschen sollten möglichst auftriebsneutral sein und eine ausreichende Größe haben. Meistens werden dazu Aluflaschen verwendet, die eine Größe zwischen 0,8 l und 4 l haben. Bei kleineren Flaschen (bis ca. 1 l) kann man auch Stahlflaschen verwenden, größere sollten immer aus Aluminium sein, da sie sonst zu schwer sind.
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zwei Argonflaschen aus Aluminium: eine 0,8 l mit Automat und Schlauch (links) und eine 1,5 l Flasche
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Höhlentaucher brauchen häufig größere Argonflaschen (1 l bis 4 l), da Höhlentauchgänge meistens ein stark schwankendes Tiefenprofil haben. Beim Hinweg und beim Rückweg aus der Höhle taucht man denselben Weg, deshalb braucht man auch auf beiden Wegen Gas zum Belüften des Trockis. Je öfter und stärker sich also die Tiefe ändert, desto mehr Gas muß mitgeführt werden.
Größere Flaschen haben den Vorteil, dass man eventuell auch mehrere Tauchgänge mit ihnen machen kann und dass sie auch dann genug Gas beinhalten, wenn sie nicht bis zum Maximaldruck gefüllt sind. Ihr Nachteil liegt in der Sperrigkeit, die störend sein kann (z.B. in Engstellen), und im höheren Gewicht.
Da aus einem Argonautomaten nicht geatmet wird, besteht er nur aus einer Ersten Stufe. An sie wird ein Inflatorschlauch angeschlossen,
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No-Name Argonautomat mit zwei Mitteldruckabgängen, Inflatorschlauch und Überdruckventil
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Wreck-mount: der Schlauch läuft unter dem linken Brustgurt nach vorne
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Damit im Falle einer Vereisung der Inflatorschlauch nicht platzt, muß ein Überdruckventil an der Ersten Stufe angebracht sein. Üblicherweise sprechen diese bei ca. 15 bar an und lassen Gas abströmen, um den Schlauch zu entlasten. Wie bei Vereisern an anderen Automaten auch, sollte man in solch einem Fall das Ventil schließen, damit nicht zu viel Gas verloren geht. Nach einigen Minuten ist der Automat dann wieder aufgetaut, und das Ventil kann wieder geöffnet werden.
Die Argonflasche wird so am Tauchgerät befestigt, dass sie möglichst wenig stört und trotzdem das Flaschenventil erreichbar ist. Wichtig dabei ist, dass die Flasche auch unter Wasser schnell wieder gelöst werden kann, sollte man sich damit z.B. in einer Leine oder einem Fischernetz verfangen oder in einer Engstelle stecken bleiben. Am besten geht das mit Klettverschlüssen, da sie sich jederzeit lösen lassen. Stahlschellen, Metallverbindungen oder ähnliches erfüllen diese Vorgabe nicht und sollten deshalb nicht verwendet werden. Je nach Flaschengröße werden von DIR-Tauchern zwei verschiedene Befestigungsarten benutzt.
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Montage an der Backplate: verschraubtes Klettband und Gummi gegen das Durchrutschen
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Für Größen bis maximal 1 l ist es am besten, die Flaschen an der Backplate anzubringen. Dazu wird ein Gewebeband mit Schrauben an der Backplate montiert. Das Band wird dann um die Flasche gelegt und mit einem Klettverschluss befestigt. Damit die Flasche nicht nach unten herausrutschen kann, wird ein 5 mm Gummiband um das Flaschenventil gelegt, das ebenfalls in einem Loch der Backplate befestigt ist. Da diese Befestigungsart nur für kleine Flaschen machbar ist, wird sie auch Wrack-Befestigung bzw. wreck-mount genannt. Der Handel bietet Argon Komplettsets an, die alle erforderlichen Teile beinhalten und je nach Befestigungstyp Wrack-Argon oder Cave-Argon genannt werden.
Der Inflatorschlauch wird bei dieser Montageart senkrecht nach oben, dann unter dem linken Schultergurt hindurch und zum Einlassventil des Anzugs geführt (siehe auch das Bild weiter oben). Eine Schlauchlänge von ca. 56 cm ist hierfür ausreichend.
Wenn Argonflaschen größer als 1 l sind, dann ist an der Backplate nicht
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Cave-mount: zwei Klettbänder zur Befestigung am Rückengerät
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Der Inflatorschlauch läuft unter dem Bauchgurt nach oben/vorne
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Die Befestigungsbänder dehnen sich bei Nässe aus. Deshalb ist es wichtig, sie vor dem Tauchgang zu wässern, damit die Flasche nicht nach unten aus ihnen herausrutscht. Manche Taucher legen zusätzlich noch ein Gummiband ähnlich dem bei der Backplatemontage um das Flaschenventil, um das Durchrutschen zu verhindern.
Die Flasche muss so tief angebracht werden, dass der Schlauch unter dem Wing hindurch geführt werden kann. Sie darf aber nicht tiefer als die Hauptflaschen hängen, da sie beim Abstellen sonst Bodenberührung hätte.
Der Inflatorschlauch wird unter dem Bauchgurt nach oben/vorne geführt und dann mit dem Einlassventil des Anzugs verbunden. Da die Flasche im Vergleich zur Backplatemontage weiter weg und etwas tiefer hängt, ist ein etwas längerer Inflatorschlauch besser. Ca. 70 cm Länge haben sich für mich bewährt. Ein etwas längerer Schlauch macht zudem die Argonspende einfacher, falls das einmal nötig sein sollte. Ein zu langer Schlauch ist natürlich auch nicht optimal, da er Schlaufen bilden oder abstehen könnte.
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